Die Bidirektionale DATEV-Schnittstelle ist live: Was sich für Ihre Lohnabrechnung ändert

Seit Anfang August ist die bidirektionale Schnittstelle zwischen DATEV und Dyflexis live. Stammdaten laufen jetzt automatisch von DATEV nach Dyflexis, die erfassten Bewegungsdaten von Dyflexis zurück nach DATEV. Sie arbeiten bereits mit einem der beiden Systeme und fragen sich, was das für Sie bedeutet? Hier lesen Sie, was sich in der Praxis ändert.

 

Was ist die bidirektionale DATEV-Schnittstelle?

Bisher lief der Datenaustausch in eine Richtung: Am Ende der Lohnperiode übergab Dyflexis die geleisteten Arbeitszeiten an DATEV LODAS oder DATEV Lohn und Gehalt. Alles andere blieb Handarbeit. Stammdaten wurden in beiden Systemen parallel gepflegt.

Die bidirektionale Schnittstelle schließt den Kreis. Über den DATEV Lohnaustauschdatenservice werden Personalstamm- und Vertragsdaten direkt aus DATEV in die Personalakte in Dyflexis synchronisiert. Kein Nachtippen, keine doppelte Pflege, kein Rätselraten, welcher Stand der aktuelle ist.

Welche Vorteile bringt die Schnittstelle?

Korrekturen, die gar nicht erst entstehen

Ein Zahlendreher fällt selten im selben Monat auf. Er fällt auf, wenn Mitarbeitende ihre Abrechnungen lesen und dann folgen Nachberechnung, Korrekturmeldung und ein unangenehmes Gespräch. Weil Stunden, Zuschläge und Zulagen nicht mehr abgetippt, sondern übergeben werden, verschwindet die Fehlerquelle vor der Abrechnung statt danach.

Neue Mitarbeitende sind sofort planbar
Wer heute in DATEV angelegt wird, steht kurz darauf mit Vertragsart, Vertragsstunden und Funktion in der Dyflexis-Personalakte und kann eingeplant werden. In Branchen mit hoher Fluktuation ist das der Unterschied zwischen „ab nächster Woche im Dienstplan“ und „sobald jemand die Daten nachgetragen hat“.

Der Monatsabschluss schrumpft von Tagen auf Minuten
Excel-Liste exportieren, Werte übertragen, Änderungen nachpflegen, alles noch einmal gegenlesen: Dieser ganze Block entfällt. Die Zeit, die dabei frei wird, steckt Ihr Team in Arbeit, die tatsächlich Wirkung hat.

Weniger Rückfragen zwischen Kanzlei und Mandant
Beide Seiten schauen auf dieselbe Datenbasis. Fragen wie „Woher kommen diese zwölf Stunden SFN-Zuschlag?“ klären sich von selbst, weil sich jeder Wert bis zur erfassten Schicht zurückverfolgen lässt. Das entlastet nicht nur die Lohnbuchhaltung, sondern hilft auch bei der Nachweispflicht zur Arbeitszeiterfassung.

Sicherer Datenaustausch
Stamm- und Bewegungsdaten werden über eine gesicherte Verbindung aus dem DATEV-Rechenzentrum ausgetauscht, nicht per E-Mail oder Datei. Dyflexis ist zusätzlich nach ISO 27001 zertifiziert.

Wäscherei Heim über Ihre
DATEV Schnittstelle

„Wir bekommen viel weniger Nachfragen zur Lohnabrechnung. Alle sehen ihre Stunden in der App, melden sich bei Unstimmigkeiten sofort und beantragen Urlaub direkt dort. Das erspart beiden Seiten jede Menge Papierkram.“

Cindy Schmidt, Geschäftsfeldleiterin, Wäscherei Heim

Häufggestellte Fragen

Was brauche ich für die Aktivierung?
  • DATEV LODAS oder DATEV Lohn und Gehalt
  • Den DATEV Lohnaustauschdatenservice, bestellt und eingerichtet über die MyDATEV Mandantenregistrierung
  • Dyflexis mit aktivierter DATEV-Schnittstelle

Stimmen Sie die Einrichtung mit Ihrer Steuerkanzlei ab: Die Zugriffsrechte werden gemeinsam vergeben.

Welche Daten werden ausgetauscht?

Aus DATEV kommen die Personalstamm- und Vertragsdaten, inklusive Tätigkeit, Vertragsart, Vertragsstunden sowie Lohn- und Gehaltsdaten. Aus Dyflexis gehen die Bewegungsdaten zurück: geleistete Arbeitszeit, Fehlzeiten, Überstunden, SFN-Zuschläge, Fahrtkosten und individuelle Zulagen.

Müssen wir Stammdaten weiterhin in beiden Systemen pflegen?

Nein. Stammdaten werden in DATEV gepflegt und automatisch nach Dyflexis übertragen. Eine doppelte Pflege ist nicht mehr nötig.

Ist der Datenaustausch DSGVO-konform?

Ja. Der Austausch läuft über den DATEV Lohnaustauschdatenservice und damit über eine gesicherte Verbindung aus dem DATEV-Rechenzentrum. Dyflexis ist nach ISO 27001 zertifiziert.

Was ändert sich für unsere Steuerkanzlei?

Die Kanzlei erhält vollständige und konsistente Daten, ohne manuelle Stammdatenpflege. Die Abrechnung selbst bleibt unverändert in DATEV.

Wie oft werden die Daten synchronisiert?

Jede Dyflexis-Umgebung synchronisiert automatisch dreimal täglich. Zu jedem dieser Zeitpunkte werden die Mitarbeiterdaten aus DATEV abgerufen und in Dyflexis aktualisiert. Eine Synchronisierung lässt sich aber auch manuell in Dyflexis auslösen, wenn Änderungen früher verfügbar sein sollen.

Was kostet die Schnittstelle?

Die Schnittstelle ist im Suite-Paket enthalten, ab 5,50 € pro Mitarbeiter und Monat.

Wie aktiviere ich die Schnittstelle?

Sie nutzen Dyflexis bereits? Melden Sie sich bei unserem Support. Wir richten die Schnittstelle gemeinsam mit Ihnen ein.

Sie arbeiten mit DATEV, aber noch nicht mit Dyflexis? Dann sehen wir uns in einem Beratungstermin an, was die Schnittstelle in Ihrem Betrieb konkret bringt.

Dyflexis wird offizieller DATEV-Marktplatz Schnittstellen Partner der DATEV eG

Aktuelle und zukünftige bidirektionale Integration schafft durchgängige und automatisierte Prozesse in der Lohn- und Personaldatenverarbeitung.

Düsseldorf/Nürnberg, Dezember 2025 – Dyflexis ist ab sofort offizieller DATEV-Marktplatz Schnittstellen Partner. Durch die technisch geprüfte Anbindung an das DATEV-Ökosystem profitieren gemeinsame Kunden von einem durchgängigen Datenaustausch zwischen Dyflexis und DATEV. Personal- und Lohndaten lassen sich künftig direkt, sicher und effizient synchronisieren. Doppelte Erfassungen und manuelle Kontrollschritte gehören damit der Vergangenheit an. Die offizielle Partnerschaft mit  DATEV festigt die Zusammenarbeit langfristig und gewährleistet die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schnittstelle.

Bereits heute nutzen zahlreiche Unternehmen die automatische Anbindung zwischen Dyflexis und DATEV. Monatlich übertragen sie ihre erfassten Arbeitsstunden direkt aus Dyflexis an DATEV LODAS oder DATEV Lohn und Gehalt. Das erspart doppelte Eingaben und manuelle Prüfungen – die Lohnabrechnung wird dadurch schlanker, mit einem digitalen Datenkreislauf ohne Medienbrüche.

Erweiterung ab 2026: Bi-direktionaler Datenaustausch

Ab Januar 2026 bietet Dyflexis seinen Kunden eine bidirektionale Schnittstelle an. Über den DATEV Lohnaustauschdatenservice werden dann auch Mitarbeiterstammdaten automatisch von DATEV nach Dyflexis übertragen. Am Monatsende sendet Dyflexis die aktuellen Arbeitszeit- und Lohndaten zurück an DATEV. So entsteht ein durchgängiger, automatisierter Datenfluss, der Fehler minimiert, Prozesse beschleunigt und Zeit spart. Dabei werden bei der Schnittstelle sowohl DATEV LODAS als auch DATEV Lohn und Gehalt unterstützt.

Unternehmen profitieren von einer deutlich geringeren administrativen Belastung. Teams gewinnen Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten, während DATEV-Kanzleien schneller über vollständige und konsistente Daten verfügen, und das ganz ohne manuelle Stammdatenpflege.

Partnerschaftliche Entwicklung

Dyflexis möchte sich herzlich bedanken beim gesamten DATEV-Team für die wertvolle Unterstützung und die stets konstruktive Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Schnittstelle.

Auch in Zukunft wird Dyflexis die Kooperation mit DATEV gezielt weiter ausbauen. Mit der Einführung der bidirektionalen Verbindung zwischen DATEV und Dyflexis im Jahr 2026, setzt Dyflexis ein starkes Zeichen für eine zukunftssichere, vollautomatisierte und digitale Lohn- und Personalprozesskette.

„Ruhe, Geschwindigkeit und bessere Arbeit“

„Mit dieser Schnittstelle beseitigen wir Reibungsverluste in Prozessen, die bislang unnötig komplex waren“, erklärt Bastiaan Schoonhoven, CCO von Dyflexis. „Der automatische und zuverlässige Datenaustausch schafft Ruhe, steigert die Geschwindigkeit und verbessert die Qualität der Arbeit. Genau die Verbesserung, auf die unsere gemeinsamen Kunden vertrauen.“